Archiv für Mai 2010

Party Wochenende bei Lämmi

Samstag, 29. Mai 2010

Liebe Mitglieder und Freunde,

Lämmi macht eine neue Kneipe auf in Kohlscheid und lädt uns alle herzlich ein zur

„Eröffnungs-Party-Wochenende“.

Von Freitag den 4. Juni bis Sonntag 6. Juni in der Südstrasse 226 (ganz am Anfang) in Kohlscheid.

Freitag startet die Party schon um 11:00……ende offen ……bis Sonntag?

Pils, Softdrinks und Jägermeister für einen lockeren Euro…….und Lämmi versucht auch noch einen Cocktailmixer zu bekommen, für diejenigen die es etwas Bunter mögen :

Es ist sinnvoll wenn ihr euch zusammenschließt und mit einem Auto fahrt oder ein Sammeltaxi bestellt.

Grüße

Und guten Durst

Lämmi und Karim

Saison 09/10 Heimspiel gegen Duisburg

Montag, 10. Mai 2010

Auer sorgt für versöhnlichen Abschluss

In einer offenen Partie kam die Alemannia im letzten Saisonspiel vor 22.507 Zuschauern gegen den MSV Duisburg zu einem 1:1-Unentschieden. Adam Bodzek brachte die Gäste im ersten Durchgang in Führung(28). Benny Auer markierte kurz vor Schluss schließlich noch den verdienten Ausgleich (88.), ehe die Spieler- und Trainerverabschiedungen am diesem Sonntag im Vordergrund stehen sollte.

Zum Abschluss der Saison konnte Trainer Michael Krüger wieder auf seinen Kapitän Benny Auer zurückgreifen, der als einzige nominelle Spitze vor der offensiven Mittelfeldreihe mit Daniel Adlung auf rechts, Babacar Gueye auf links und Andreas Lasnik in der Zentrale auflief. Ebenfalls wieder in der Startelf war Cristian Fiel, der in seinem letzten Aufritt im schwarz-gelben Trikot mit Marko Höger zusammen vor der Abwehr agierte. Die Viererabwehrkette vor Keeper Thosten Stuckmann setzte sich aus Aimen Demai, Thomas Stehle Nico Herzig und Allan Jepsen zusammen. Auch für den in der Winterpause gekommenen Dänen war es das letzte Spiel im Dienste der Alemannia. Für eine kleine Überraschung sorgte Michael Krüger mit der Nominierung von Reiner Plaßhenrich, der nach gut eineinhalb Jahren anlässlich seines Karriereendes noch einmal auf der Bank Platz nehmen durfte.

Mit einer guten Leistung wollten sich die Jungs vom Tivoli vor heimischen Publikum in die Sommerpause verabschieden, und so versuchte die Elf von Trainer Michael Krüger gleich von Beginn an Druck auf den Gegner auszuüben. Adlung sah in der 8. Minute den in der Mitte gestarteten Gueye, doch Duisburg-Schlussmann Marcel Herzog reagierte schneller und sicherte sich so die Kugel problemlos. Der Keeper der Gäste war es auch eine Minute später, der eine Flanke von Gueye gerade noch vor Benny Auer per Faustabwehr klären konnte. Beide Mannschaften taten sich in der Anfangsphase sichtlich schwer für die nötige Gefahr in der Offensive zu sorgen. So fehlte hüben wie drüben der letzte entscheidende Pass in die Spitze.

Die erste richtige Chance zu Führung sollten in der 25. Minute die Schwarz-Gelben haben: Adlung ging über rechts und brachte den Ball auf Höhe des Elfmeterpunktes, wo Gueye frei zum Kopfball kam, die Kugel allerdings zu unplatziert aufs gegnerische Gehäuse brachte. Von den Zebras war bis dahin nur wenig zu sehen, doch ihre erste Gelegenheit sollten sie zur 1:0-Führung nutzen. Passend zum bis dahin höhepunktarmen Spiel war es eine Standardsituation, die die Schwarz-Gelben in Rückstand geraten ließ. Ex-Alemanne Ivica Grilic setze einen Freistoß aus knapp 20 Metern an die Querlatte, von wo aus die Kugel vor die Füße von Adam Bodzek abprallte, der sicher aus kurzer Distanz vollstreckte (28.).

Sechs Minuten später hätten die Gäste aus dem Ruhrgebiet um ein Haar erneut getroffen – allerdings ins eigene Tor: Gueyes Flanke von links sollte Auer in der Mitte erreichen, doch Schlicke  kam mit dem Fuß an die Kugel und zwang seinen eigenen Hintermann mit einem ungewollten Schuss zu einer starken Parade. (34.). Der anschließenden Eckstoß von Lasnik fand Auer, der das Leder per Drehschuss nur knapp über die Latte setzte. Kaum beeindruckt zeigten sich die Alemannen vom plötzlichen Rückstand, man wollte unbedingt noch den Ausgleich vor der Pause erzielen, und den hätte es fast gegeben: Einen schön vorgetragenen Doppelpass zwischen Gueye und Lasnik brachte Aachens Nummer 14 in eine aussichtsreiche Position, die er jedoch nicht ausnutzen konnte, da er nur den linken Pfosten traf. Kurz darauf war Pause und so gingen die Teams beim Stand von 0:1 in die Kabinen.

Unverändert schickten beide Trainer ihre Mannschaften zum zweiten Durchgang aufs Feld. Am bisherigen Erscheinungsbild der ersten Hälfte sollte sich zunächst nichts ändern. Die Alemannia versuchte weiterhin Duisburgs Defensive unter Druck zu bringen, doch die Gäste waren stets durch schnelles Umschalten in der Offensive gefährlich, wie auch in der 49. Minute, als Adler sich rechts durchsetzen konnte und in den Strafraum der Alemannia eindrang. Seine Flanke konnte von Stuckmann jedoch per Fuß abgewehrt werden. Zwei Minuten später war Aachens Nummer Eins schon geschlagen und so musste die Latte nach einem gefühlvollen Distanzschuss von Burak Can Kant aushelfen (51.).

Allmählich wurden die Zebras immer stärker und rechtfertigten damit ihren im ersten Durchgang noch glücklich erscheinenden Treffer. Besonders war es Maurice Exslanger, den die Gäste immer wieder suchten, wie auch in der 58. Minute, als er sich gegen Stehle durchsetzte und Stuckmann aus knapp 16 Metern prüfte. Emotional wurde es dann in der 62. Minute, als sich Cristian Fiel vor 22.507 Zuschauern offiziell verabschiedete und unter großem Applaus das Spielfeld verließ. Für ihn kam Szilard Nemeth, der ebenfalls noch einmal seine letzten 30 Minuten im Alemannia-Dress genießen durfte.

Je länger die Partie jetzt dauerte, desto mehr Torchancen ergaben sich für beide Mannschaften. Zunächst war es erneut Kunt, der Stuckmann aus elf Metern prüfte (69.), ehe Tiffert die große Chance zur 2:0-Führung auf dem Fuß hatte, nachdem Stehle die Kugel nicht konsequent klärte (75.). Nur eine Minute später der bereits vierte Aluminiumtreffer an diesem Tag: Nemeths Flanke von rechts fand Gueyes Kopf, der die Kugel aus vollem Lauf an den rechten Pfosten setzte (76.). Die Jungs vom Tivoli versuchten weiterhin den Ausgleich zu erzielen, und so drängte man auf das gegnerische Gehäuse, wodurch sich mehr Räume für die Gäste ergaben. So auch in der 77. Minute, als Kunt Bodzek schön bediente, der die Kugel über den herauslaufenden Stuckmann nur knapp neben den Kasten setzte.

Bis zur 86. Minute mussten die die Schwarz-Gelben Anhänger warten, als auch sie im letzten Saisonspiel noch einmal feiern konnten: Eine Flanke von Demai verpassten gleich zwei Innenverteidiger der Duisburger, sodass Benny Auer sich die Chancen nicht nehmen ließ, und den hoch verdienten 1:1-Ausgleich markierte – sein 14. Saisontor. Drei Minuten vor Abpfiff kam es dann zu einem Moment, den viele nicht mehr für möglich gehalten hatten. Erst vor wenigen Wochen verkündete Reiner Plaßhenrich sein Karriereende, doch Michael Krüger sollte dem Routinier noch einmal die Möglichkeit geben, im neuen Tivoli aufzulaufen, und so wurde Heini nach über eineinhalb Jahren Verletzungspause lautstark empfangen. Beinahe hätte es dann doch noch den Sieg im letzen Spiel der Saison gegeben, doch Thomas Stehle sollte nach Freistoß per Kopf nur die Latte treffen (88.). Am Ende trennten sich beide Teams nach 90 munteren Minuten mit einem gerechten 1:1-Unentschieden.

Quelle: Alemannia Aachen


Großes Abschiednehmen auf dem Tivoli

Gänsehaut, Tränen und eine Menge Applaus – das gab es bei der Verabschiedung zahlreicher Spieler auf dem Tivoli. Noch ehe das letzte Spiel der Saison zu Ende war, begann das große Abschiednehmen. Zunächst verließ Cristian Fiel nach 60 Minuten unter Standing Ovations das Spielfeld und verdrückte dabei einige Tränen. „Ich habe heute Nacht nur eine Stunde geschlafen. Ich hatte das Gefühl, dass mir jeder Tag meiner sechs Jahre durch den Kopf gegangen ist“, sagte der sichtlich bewegte ehemalige Kapitän. „Die Fans haben mir einen tollen Abschied bereitet, wofür ich mich nur bedanken kann. Dass es so schön wird, hätte ich nicht gedacht. Ich bin schon traurig“, so Fielo, dessen Zeit nach 6,5 Jahren bei den Schwarz-Gelben endet. Für ihn kam Szilárd Nemeth, der wie auch Patrick Milchraum, Allan Jepsen und Daniel Adlung das letzte Spiel im Alemannia-Dress absolvierte. In der 86. Minute wurde dann zur Überraschung aller Zuschauer Reiner Plaßhenrich ein letztes Mal für die Schwarz-Gelben eingewechselt. Abdul Özgen, der ebenfalls den Verein verlässt, hatte seinen Platz im Kader für Plaßhenrich frei gemacht. Eine letzte Minute im neuen Stadion zu spielen, das hatte sich Heini während seiner langen Verletzungspause sehnlich gewünscht. Und nun wurde es wahr. Der langjährige Kapitän, der seine Fußballschuhe aufgrund seiner Knieverletzungen an den Nägeln hängen muss, wurde unter großem Beifall der 22.507 Zuschauer gefeiert. Minutenlange Heini-Rufe ertönten während seiner letzten Minuten auf dem Spielfeld. „Als ich nach meiner ersten Operation in der Saison 2007/2008 beim Spiel gegen 1860 aufgelaufen bin, war das schon beeindruckend. Das heutige Spiel hat dem aber noch eins darauf gesetzt. Damit habe ich so nicht gerechnet“, sagte Heini. „Ich hatte viel Vorlaufzeit mich darauf vorzubereiten. Ich habe versucht, nicht daran zu denken, aber irgendwann kommt der Tag X. Ich hätte ihn gern selbst bestimmt. Jetzt ist schon viel Wehmut dabei“, so Heini weiter.

Nach dem Schlusspfiff wurden alle Spieler offiziell von Vereinsseite gebührend verabschiedet. Erik Meijer und Alemannia-Präsident Dr. Alfred Nachtsheim überreichten den Spielern Fiel, Plaßhenrich, Nemeth, Milchraum, Jepsen, Adlung, Özgen, Polenz und Szukala sowie dem scheidenden Co-Trainer Willi Kronhardt und Pysiotherapeut Rudi Schifflers unter tosenden Applaus aller Zuschauer Blumen sowie Fotobücher, mit den Impressionen ihrer Alemannia-Zeit.  „Danke für 6 Jahre Hingabe für Schwarz-Gelb“ lautet ein riesiges Banner der Fans, das vor dem Bitburger Wall gespannt wurde. Ehe es auf die Ehrenrunde ging, stimmte Fiel auf dem Zaun vor den Fans noch die große Humba an.

“Klitze – Klein” läd ein

Montag, 03. Mai 2010

Alemannia Grillfete in Ostwestfalen!

Für mehrere Stunden wurde Herzebrok-Carlholz, ein kleines idyllisches ostwestfäliches Dörfchen, zur Alemannia Hochburg.

Unsere liebe Freundin Tanja, auch bekannt unter dem Namen “Klitze-Klein”sdc13478 lud die Schwarz-Gelben vor dem Spiel gegen SC Paderborn zu sich ein. Im Kreise ihrer Familie feierten die etwa 50 mitgereisten Fans bei leckeren Grillgut,  Salaten und gut gekühltem Bitburger Bier. Mit lautstarken Alemannia-Liedern und Parolen stimmten wir uns für das Spiel gegen SC Paderborn ein. Wir hatten viel Spaß und freuen uns auf ein Wiedersehen, ob auf dem Aachener Tivoli oder bei Euch.

Herzlichen Dank von allen mit gereisten Fans an Dich, Deine Eltern und allen anderen Mitwirkenden.

Mit einem kräftigen Öcher Trommler ole; ole; ole…….

Karim

PS.: Grüße Deine Eltern nochmals herzlich von mir.

Saison 09/10 Auswärtsspiel gegen SC Paderborn

Montag, 03. Mai 2010

Stehles Treffer reicht nicht

Alemannia verspielt wie in der Vorwoche eine Führung durch individuelle Fehler

Zu einer insgesamt unnötigen Niederlage kam die Alemannia im Auswärtsspiel beim SC Paderborn. Thomas Stehle besorgte mit seinem ersten Saisontreffer in der 39. Minute per Kopf die verdiente Pausenführung für die Schwarz-Gelben. Im zweiten Durchgang erhöhte der Gastgeber deutlich den Druck und drehte das Spiel durch die Treffer von Daniel Brückner (68.) und Mahir Saglik (78.)

Die 9.220 Zuschauer in der Energie-Team-Arena sahen zu Beginn eine Alemannia, die richtig gut in die Partie kam. Das Team zeigte sich deutlich bissiger und zweikampfstärker als die Gastgeber. Erstmals gefährlich wurde es in der 8. Spielminute im Strafraum der Paderborner: Lasnik brachte den Ball durch einen Eckstoß von rechts vor das Tor, wo Kasper Jensen sich verschätzte und an der Kugel vorbeiflog. Thomas Stehle kam am zweiten Pfosten zum Kopfball, brachte jedoch nicht genug Druck hinter das Leder, sodass Sören Halfar auf der Linie klären konnte. Die Jungs vom Tivoli präsentierten sich gut organisiert, sodass der SC Paderborn nur selten ein Mittel fand, gegen die kompakt stehende Defensive anzukommen.

In der 39. Min. dann die bis dato verdiente Führung für die Schwarz-Gelben: Erneut brachte Lasnik eine gute Ecke von links hinein. Seine Hereingabe fand den Kopf von Thomas Stehle, der gleich in seinem ersten Spiel von Beginn an zum 1:0 per Kopf traf und Keeper Jensen sogar noch tunnelte (39.)

Die Anfangsphase in Hälfte 2 gehörte dem Team von Andre Schubert. Alushi forderte bereits vier Minuten nach Wiederanpfiff Stuckmann mit einem Distanzschuss aus 16 Metern, den Alemannias Schlussmann zur Ecke abwehren konnte (49.). Zwar gelang es den Ostwestfalen nun besser, ihr Spiel etwas mehr in die Hälfte der Schwarz-Gelben zu verlagern, doch die größere Präsenz in den Zweikämpfen zeigten weiterhin die Aachener. Einzig und allein der Zug zum Tor fehlte den Jungs vom Tivoli. In der 59. Minute hieß es seitens der Alemaninia „Einmal kräftig durchatmen“: Einen langen Ball nach vorne legte Mahir Saglik auf Brandy ab, der den Ball mit voller Wucht ans Aluminium hämmerte. Die nächste Aktion gehörte erneut den Paderbornern, und diese nutzten sie: Jens Wemmer setzte sich auf der rechten Seite gegen Jepsen durch und brachte den Ball in den Rücken der Abwehr, wo Brückner mit einem harten Schuss abschloss und Stuckmann überwand, dem der Ball unglücklich vom Unterarm ins rechte Reck sprang – 1:1 (68.).

In der Offensive war nun von der Alemannia nicht mehr viel zu sehen. Weiterhin war es der Aufsteiger, der deutlich druckvoller zu Werke ging. Einen von rechts ausgeführten Freistoß durch Brückner erwischte Brandy nur mit dem Hinterkopf, sodass die Kugel knapp am linken Pfosten vorbei ins Toraus rollte (74.). Vier Minuten später dann die Führung für Paderborn: Demai rutschte das Leder nach einem langen Ball in den Strafraum vom Fuß, Brückner reagierte am schnellsten und bediente Saglik in der Mitte, der keine Mühe hatte, ins leere Tor zu treffen – 2:1 (78.). Damit ließ sich die Alemannia durch zwei individuelle Fehler den Sieg aus der Hand nehmen, denn die restlichen zwölf Minuten sollte auf beiden Seiten nichts mehr passieren. So musste die Alemannia nach 90 Minuten den Platz ohne Torchance im zweiten Durchgang als Verlierer verlassen, womit das Erreichen eines einstelligen Tabellenplatzes kaum noch möglich erscheint.

Quelle: Spielbericht Alemannia Aachen und DSF Videotext